Blog

Seid ihr auch schon einmal über den Begriff Objektorientierte Programmierung gestolpert? Kennt ihr die Programmierung als Abfolge von Befehlen und wollt jetzt mit Objekten einen anderen vielleicht besseren Ansatz verfolgen? Was hat das mit der Abfolge noch zu tun? Was bringen mir denn Objekte und was kann ich mit ihnen machen? Wenn ihr euch solche Fragen stellt, dann seid ihr hier genau richtig. Denn ich werde euch den Unterschied an Beispielen erklären.

Warum Objektorientiert?

Bisher wurde der eher prozedurale Ansatz gewählt. Man schreibt eine Prozedur und hüpft zur Not im Code herum. Die Objektorientierung möchte dagegen das Problem so abbilden, wie es schon bei der Planung der Anwendung oft getan wird. Man erstellt einen Ablaufplan mit detailierten Objekten und verbindet diese durch Linien. Damit will man Abhängigkeiten, Zugehörigkeiten abbilden. Umgesetzt wird es dann tatsächlich aber nicht so sauber. Mit Objekten kann man diese Dinge direkt umsetzen. Um das mal ganz kurz zu umreisen. Angenommen du möchtest eine Stadt programmieren, die mit Menschen bevölkert ist. Dann wirst du mit dem prozeduralen Ansatz das Problem lösen können. Aber ist es auch elegant? Mit Objekten löst man das Problem so... Stadt->Stadtteil->Straße->Haus->Wohnung->Personen->Person. Jeder der hier aufgeführten Begriffe sind dann die entsprechenden Objekte. Und die Pfeile zeigen die Richtung, wie du in der Stadt Köln zu Max Mustermann kommst. Und vielleicht kannst du sogar direkt Stadt->Max Mustermann aufrufen, weil das Objekt Person transparent verfügbar ist oder weil Stadt seine Eigenschaften an die anderen Objekte einfach vererbt.

Was ist ein Objekt?

Und jetzt muss ich ganz kurz unterbrechen. Ich werde jetzt 2 Wörter verwenden, das deutsche Wort Objekt und das englische Pedant Object. Wenn ich vom englischen Wort rede, dann ist tatsächlich das Object aus der Programmiersprache VB.Net gemeint.

Ein Objekt kann alles sein. Streng genommen sind in jeder Sprache, die OO unterstützt, selbst String, Integer, Boolean usw. Objekte, also die einfachsten Datentypen. Doch diese Datentypen besitzen in VB keine direkten Eigenschaften (Propertys). Trotzdem kann man sie als Object darstellen. Das Object ist die niedrigste Form der Objekte. Die Klasse Object in .Net VB enthält nur wenige Funktionen, die dann für alle erbenden Klassen gelten. Zur Vererbung später mehr.

Objekte Grundlagen

Wenn du dich so anschaust, dann hast du bestimmte Eigenschaften. Du hast wenigstens eine Größe und du hast ein Gewicht. Mindestens dies, zeichnet dich aus. Also bist du ein Objekt mit einer Größe und mit einem Gewicht. Auch dein Nachbar hat eine Größe und auch er hat ein Gewicht. Und wenn du in Hamburg wohnst, dann hast du eine Adresse in Hamburg und dein Nachbar hat auch eine ähnliche Adresse. Ein Mensch aus Bayern, der dich und deinen Nachbarn nicht kennt, würde dich im ersten Schritt als Person bezeichnen. Wenn er dich gesehen hat, dann bezeichnet er dich als Person mit Größe X und Gewicht Y. Er gibt dir Eigenschaften. So ist es auch bei der OO Programmierung. Versuchen wir das im Detail. Wir erstellen eine Klasse Person und weisen ihr 3 Eigenschaften zu. Einmal die Größe(Size), das Gewicht(Weight) und das Alter(Age).

''' <summary>
''' Öffentliche Klasse Person
''' </summary>
Public Class Person

    ''' <summary>
    ''' Eigenschaft Gewicht. Setzt das Gewicht in Gramm oder gibt es in Gramm zurück.
    ''' </summary>
    ''' <returns>Gibt das Gewicht in Gramm zurück</returns>
    Public Property Weight As Integer
    ''' <summary>
    ''' Eigenschaft Groesse. Setzt die Größe in Zentimeter oder gibt es in Zentimeter zurück.
    ''' </summary>
    ''' <returns>Gibt die Größe in Zentimeter zurück</returns>
    Public Property Size As Integer

    ''' <summary>
    ''' Das Alter der Person
    ''' </summary>
    ''' <returns></returns>
    Public Property Age As Integer

End Class

Bei Besichtigung der Preview hatte man keine Wahl. Microsoft deaktivierte alle Möglichkeiten ein wenig Datenschutz zu geniesen. So wurden sämtliche Tastatur- und Freihandeingaben nach Redmond gesendet und ausgewertet. Und wer denkt es, natürlich sind diese Features für Microsoft als Standart aktiv. Ich zeige euch deshalb hier wie ihr bei der Installation dies abschalten könnt.

Kurz bevor die Installation komplett abgeschlossen ist, werdet ihr darüber interviewt was ihr alles beibehalten möchtet. Und hier hat auch Microsoft ein Menu versteckt. Es verleitet regelrecht dazu es schnell zu überspringen, aber es enthält einige Dinge, die euch wenigestens 1x durchgelesen haben solltet.

Im letzten Beitrag hatte ich ja schon über den Windows 10 Umstieg und einer sauberen Installation geschrieben. Doch während ich den Blogeintrag schrieb kamen mir selbst Zweifel ob ich jetzt tatsächlich eine Neuinstallation von Windows 10 durchgeführt habe. Jetzt bin ich natürlich sehr viel schlauer und kann es euch genau sagen. Nein! Es war keine Neuinstallation, sondern es war eine Windows Preview die Microsoft als Dank zu einer aktivierten Version geändert hat.

Die tatsächliche "clean installation" präsentiere ich hier. Denn ich habe einfach einen Tag später die gesamte Prozedur mit Windows 7 Installation + Upgrade + Clean Install noch einmal durchgeführt und dazu benötigt man keine DVD. Wie es Microsoft in Zukunft umsetzen will, wenn man sein System komplett zerschossen hat? Ich kann nur Vermutungen anstellen. Doch jetzt geht es vordergründig um die Neuinstallation. Dazu habe ich sehr viele Screenshots angefertigt. Leider besitze ich keine Capturecard um Dinge wie Bios etc aufzunehmen, deswegen musste eine Kamera die Bilder aufnehmen. Ich hoffe trotzdem, das die Schritte die ich hier präsentiere nachvollziehbar sind.

Inhalt:

  1. Windows 7 Installtion + direktes anstoßen des Upgrades (ohne Übernahme der Daten aus Windows 7)
  2. Windows 10 zurücksetzen und Festplatte komplett bereinigen

Windows 7 ist das Betriebssystem. Das ist für mich, ein noch immer gültiger Satz. Trotzdem sollte man sich nicht vor Neuerungen verschließen. Microsoft wird Windows 7 nicht mehr so unterstützen. Mit Windows 8 wollte die Softwareschmiede aus Redmond mit der alten Tradition brechen und ein modernes Betriebssystem in die Welt setzen. Die Reaktionen und Kritiken der Kunden waren vernichtend und Microsoft verlor seinen Traum einer Zukunftstechnologie und bekam einen Alptraum. Und ja, auch ich hatte ganze 10 Minuten Windows 8 installiert. Mein Fazit: Windows 8 ist hässlich und suchintensiv. Ein Satz prägte die Anfänge. In Windows die Suche suchen. Es war das Windows ME der Moderne, denn gebraucht hat es keiner.

Mit Windows 10 will man nun alles besser machen. Microsoft wandte sich an die große Community und lies sie an der Entwicklung teilhaben. Dazu schufen die Entwickler eine Feedbackschleife, die selber von der Community gefüllt, bewertet und anschliesend von den Redmondern ausgewertet wurde. Das Ergebnis ist bisher ein sehr schnelles und ich finde schöneres Windows als Windows 8. Aber an Windows 7 kommt es immer noch nicht heran. Trotzdem möchte ich dem neuen Spross eine Chance geben und habe mich entschieden auf Windows 10 umzusteigen.

Was ich jedoch nicht wagte, war das Upgrade meiner schon knapp 5 Jahre alten Windows 7 Installation.

Kleine Vorarbeit

Schon lange habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich Windows 10 möglichst sauber auf mein System bekomme. Der erste Schritt folgte schon vor Monaten. Ich zwackte ca. 100GB von einer Festplatte ab und installierte darauf die Windows 10 Preview. Am Anfang war ich nicht so begeistert und mir fehlte das Bauchkribbeln, wie ich es noch unter der Windows 7 Preview empfand. Aber Windows 10 war schon extrem schnell und mich faszinierte das neue Visual Studio 2015 in der Community Edition. Zudem besitze ich ein Raspberry 2 und darauf sollte ja auch Windows 10 laufen. Doch dies ist bis heute nur bei einem Test geblieben, weil damals der Debugger unter Windows 10 permanent abstürtzte.

Wie es geht

Ich plante schon lange eine SSD zuzulegen. Bestimmt es dies, für viele von euch, ein alter Hut. Aber ich sah es einfach nicht ein 1€ oder mehr pro GB zu zahlen. Doch kurz nach der Windows 10 Veröffentlichung gingen auch die SSD Preise in annehmbare Regionen. So ergatterte ich die SSD Samsung 850 EVO mit 250GB für 104€. Nun wollte ich meinen Plan umsetzen. Der Plan behinhaltete folgende Punkte:

  1. Installation von Windows 7 Ultimate auf einer sauberen Platte
  2. Aktivierung von Win 7
  3. Installation aller Treiber unter Win 7
  4. Installation aller Updates unter Win 7
  5. Erstellen eines Vollbackups der neuen Win 7 Installation
  6. Upgrade der neuen Win 7 Installation auf Windows 10
  7. Saubere Installation von Windows 10 unter Erstellung einer DVD

Die Installation von Win 7 auf der SSD war schnell erledigt und die Treiber waren auch schnell installiert. Etwas länger dauerten die Updates, die die ganze Nacht benötigten. Am nächsten Tag erledigte ich noch den Punkt mit dem Vollbackup. Dazu verwendete ich nur die Boardmittel, die Windows schon mitbringt.

Das Upgrade schubste ich über das MediaCreationTool (Microsoft) an. Zu Deutsch MedienErstellerWerkzeug, es kann euer Windows direkt upgraden oder eine DVD oder USB-Stick für einen anderen PC erstellen. Dazu benötigt man aber einen Key. Es kursieren überall im Internet die Gerüchte das man seinen Windows 7 Key verwenden kann. Die klare Antwort: "Nein, es funktioniert nicht!" Dazu aber später mehr.

Bevor man anfängt, sollte man sich die meist gestellten Fragen zu Windows 10, direkt bei Microsoft durchlesen. In English FAQ (frequently asked questions). Darin steht, dass man sein Windows 10 jederzeit neu installieren kann. Doch wie man das erledigt, darüber schweigen sich die Herren bei MS in der FAQ aus. Aber das funktioniert über Windows 10 selbst. Dazu später mehr.

Also nachdem ich mir das MediaCreationTool herunter geladen hatte startete ich den Upgradeprozess direkt.

Das MediaCreationTool

Das Tool lädt dann die Dateien herunter und erstellt die Medien für ein Upgrade. Der Benutzer muss nichts dazu beitragen, es wird alles automatisch erledigt. Sobald der Rechner einmal neu gestartet ist, beginnt das tatsächliche Upgrade. Auch dabei wird der Computer einige Male neu gestartet.

Da ich eine saubere Neuinstallation von Win 7 vorher durchgeführt hatte, war bei mir der Prozess recht zügig erledigt. Es präsentierte sich ein Windows 10, mit dem von mir unter Win 7 angelegten Nutzer und selbst der NVidia Treiber schien einwandfrei zu laufen. Doch da mit ihm auch das Tool Geforce Experience installiert wurde, kam bei mir direkt der Fehler "Mit Nvidia konnte keine Verbindung hergestellt werden, versuchen Sie es später noch einmal." Doch mich interessierte das eigentlich nicht. Denn schließlich plante ich die komplette Neuinstallation von Windows 10. Bevor ich aber mit einer Neuinstallation startete, erstellte ich ein Vollbackup des Systems. Was mich direkt wunderte war die Tatsache, dass von den 250GB SSD nur noch ca. 155GB übrig geblieben sind.

Doch wie startet man eine Neuinstallation von Windows 10, wenn man nirgends etwas darüber findet. Alle guten Ratschläge konnte ich getrost in den Wind schlagen, denn jeder Artikel verspricht das Blaue vom Himmel, aber in den Kommentaren werden diese Hoffnungen vehement zerschlagen. Also kann man nur probieren...

Kurze Einleitung

Sicherheit auf dem eigenen Computer bedeutet viel in den heutigen Zeiten. Leider wird von vielen Nutzern dieses wichtige Feature nicht betrachtet und noch weniger beachtet. Ich habe nun versucht die besten Lösungen zu finden. Dabei bin ich nicht so vorgegangen, wie es wohl die meisten meinen. Normalerweise läuft eine solche Suche immer über die gleichen Mechanismen ab. Browser öffnen und via Google nach Antivirus Test suchen. Dabei werden aber die tatsächlich guten Lösungen niemals erscheinen.

Gib Werbung keine Chance

Sehr viele Computerzeitschriften sind auf Werbeeinnahmen angewiesen. Und wie es der ADAC so schön gezeigt hat, so werden die Ergebnisse den Werbeeinnahmen angepasst. Diese Vorgehensweise ist üblich und sollte nicht verwundern. Das Wort "Gewinnmaximierung" sollte längst jedem bekannt sein. Es gibt aber Wege gute Antivirensoftware zu erkennen, die gezielt zum Erfolg führen kann.

 

//Update: 18.12.2014

In kürze erscheint ein neuer Artikel, der dies erweitert und einige Details die hier komplett außen vorgelassen wurden beleuchtet. Ihm Nachhinein ist es besser wenn man Firewall und Antivirus getrennt betrachtet und entsprechend seine Resultate daraus zieht.

Unterkategorien